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Bildergalerie 2011
 
 

>> Ökumenischer Gedenkgottesdienst
>> Intuitives Bogenschießen und mehr

>> Tag der offenen Tür
>> Bilder, die bleiben
>> Franziskusweg an der Thüringer Hütte
>> Erlebniscamp 2011
>> Trauerarbeit auf dem Pony
>> Steinbildhauen für Menschen in Trauer
>> Kreativwerkstatt "Frühlingserwachen"
>> Ein Tag für mich
>> Winterwanderung für Trauernde
>> Aufbaukurs Grabgestaltung - Grabpflege einfacher gemacht
>> Kletterprojekt - "Trauerarbeit in der Senkrechten 2011"

Sonntag, 11.12.2011
Ökumenischer Gedenkgottesdienst zum Welttag der
verstorbenen Kinder

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir zusammen mit den „Verwaisten Eltern Bad Kissingen“, der evangelischen Kirchengemeinde und der Pfarrei Herz Jesu am Weltgedenktag der verstorbenen Kinder, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst.

„Du lebst in meinem Herzen …“, das Motto der diesjährigen Gedenkfeier in der St. Jakobuskirche in Bad Kissingen ist den trauernden Eltern, Geschwistern, Großeltern, Verwandten und Freunden der verstorbenen Kinder Trost und Auftrag zugleich.

Die Gottesdienstgemeinschaft fand ihre Fortsetzung in der anschließenden Begegnung bei Kaffee und Kuchen in den Räumen der Beratungsstelle für Menschen in Trauer der Christian Presl-Stiftung.

Okonomischer Gottesdienst   Okonomischer Gottesdienst
 

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Samstag, 15.10.2011
Intuitives Bogenschießen und mehr
Intuitives Bogenschießen und mehr – ein Tag für alle Kinder aus den zurückliegenden Projekten und ihre Familien.

Armbrust, Mittelalterbogen, Kinderbogen und viele weitere Geräte hatte Mike Oppel von creativeworld Arnstein zu unserem Familientag ins Jugendhaus am Dicken Turm in Münnerstadt mitgebracht. Und so war für jeden Teilnehmer, ob groß oder klein, das passende Gerät dabei. „Hinstellen, den Bogen ansetzen, spannen und wenn Du Dich gut fühlst, lass den Pfeil ziehen“, so lautete die Anweisung von Mike Oppel. Schon nach wenigen Versuchen hatten die Kinder den „Bogen raus“ und der Pfeil traf ins Schwarze.

Die Erwachsenen konnten symbolisch all ihre Sorgen auf den Pfeil legen, damit dieser sie weit weg befördert.

Daneben gab es noch viele Angebote: Sorgenpüppchen wurden gebastelt; Papierflieger segelten um die Wette; auf dem Fußballfeld kämpften die Jungs um Tore; Karten und Brettspiele fanden ihre Fans und für eine kurze Verschnaufpause war die Chillout-Ecke mit ihren Büchern gut besucht.

Die Eltern hatten ein großes Buffet zusammengestellt, sodass alle gemeinsam an einer langen Tafel zu Mittag aßen.

Das wunderbare Herbstwetter und die schöne Anlage des Jugendhauses am Dicken Turm sorgten für einen gelungenen Tag.

 
 
 
 
 

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Dienstag, 11.10.2011
Tag der offenen Tür
Unter dem Motto „Der Trauer Raum geben“ öffnete die Christian Presl-Stiftung am 11.10.2011 für einige Stunden ihre Beratungsstelle.
 
Information, Begegnung und Skulpturen, die Betroffene während eines Steinbildhauerwochenendes geschaffen hatten, erwarteten die Besucher.
 
Mit dieser Aktion beteiligten sich die Christian Presl-Stiftung und weitere Mitglieder des Psychosomatischen Versorgungsnetzes Main-Rhön an der internationalen Woche der seelischen Gesundheit..

 

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Donnerstag, 29.09.2011
„Bilder, die bleiben“,
so heißt der Film von Katharina Gruber (Regie) und Gisela Tuchtenhagen (Kamera), den die Beratungsstelle für Menschen in Trauer der Christian Presl-Stiftung am 29. September 2011 im Universum-Kino Palast in Bad Kissingen gezeigt hat.

Gesine Meerwein, die Protagonistin des Films lebt mit der Diagnose „schnellwachsende Metastasen“ und als das Filmprojekt beginnt, ahnt niemand von den Beteiligten, dass es ihre letzten 3 Lebensmonate sind.

Frau Meerwein ist es gelungen, zusammen mit ihren Freundinnen und ihrer Familie sowohl diese letzte Lebensphase, als auch die Zeit bis zur Beerdigung und die Beisetzung selbst bewusst zu gestalten.  Und das ist auch das Anliegen des Filmes: sich bewusst mit den Themen Tod, Sterben und Abschied auseinanderzusetzen und diesen wichtigen Teil des Lebens nicht alleine den „Profis“ (Medizinapparat, Bestatter, …) zu überlassen. Wenn es möglich wäre, ohne Angst und Verkrampfung miteinander über den Tod und die Gestaltung des Abschiedes zu sprechen, würde das sowohl den Sterbenden als auch den Lebenden gut tun, ist Katharina Gruber überzeugt. Sie stellte sich im Anschluss an den Film den Fragen und Gedanken des Publikums. Frau Amon und Frau Weingärtler von der Ökumenischen Klinikseelsorge des Elisabeth-Krankenhauses Bad Kissingen, die ebenfalls als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung standen, beobachten eine allmähliche Veränderung im Umgang mit dem Sterben und Abschied nehmen auch in der Klinik.

Mehr als 120 Zuschauer haben sich von den „Bildern, die bleiben“ berühren lassen und sich danach, angelehnt an eigene Erfahrungen mit dem Thema, engagiert darüber ausgetauscht.

 


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Samstag, 24.09.2011
Trauernde gemeinsam auf dem Franziskusweg

Auch in diesem Jahr sind 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei herrlichstem Spätsommerwetter den Franziskusweg an der Thüringer Hütte miteinander gegangen.Frau Baumeister vom Freundeskreis Franziskusweg hat die Gruppe begleitet und die einzelnen Skulpturen und Impulse vorgestellt. Beides, sowohl die Kunstobjekte,  als auch die Lesestationen zum Thema „Lebensweg“, ermöglichen sehr gut, dem eigenen Lebensweg mit all seinen Höhen und Tiefen nachzuspüren. Die Gespräche  miteinander, die herrliche Landschaft der Hochrhön und nicht zuletzt die wärmenden Strahlen der „Schwester Sonne“ (Sonnengesang des Hl. Franziskus), haben ebenfalls zu einem gelungenen Nachmittag beigetragen. Den Abschluss bildete die gemeinsame Einkehr in die Thüringer Hütte.

 
 
 


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Samstag, 09.07.2011 - Sonntag, 10.07.2011
Erlebniscamp 2011
An einem wunderschönen Wochenende im Juli wollten wir es wissen: Was unterscheidet Klettern in der Halle vom Klettern im Kletterwald? Sieben Jungs aus den vorangegangenen Projekten „Trauerarbeit in der Senkrechten“ trafen sich mit ihren Beteuern Michael, Karl-Heinz und Maritta bei Fritz im Kletterwald am Baggersee in Schweinfurt. Sehr schnell stellten sie fest, dass der Kletterwald ganz andere Anforderungen an jeden Einzelnen stellt. Die Höhenangst überwinden und sich auf beweglichem Untergrund von Plattform zu Plattform zu hangeln, erfordert schon Mut, Geschicklichkeit, aber auch Teamgeist. Es tut gut, mit Hilfe einer entgegengestreckten Hand auf sicheren Boden zu gelangen. Und so halfen die Jüngeren den Älteren und umgedreht.

Am Abend heizte Fritz den großen Grill an und verwöhnte uns mit Gegrilltem und leckeren Salaten. Nach sechs Stunden Klettern und einer kurzen Erholungspause war Fußball spielen bis zum Sonnenuntergang angesagt. Und weil die Jungs immer noch nicht müde waren, stellte Fritz Leuchtstäbe zu Verfügung. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Es entstanden leuchtende Brillen und undefinierbare Kunstobjekte.

Die kurze Nacht im Tipi endete dann für viele schon um 7.00 Uhr. Nach dem gemeinsamen etwas wortkargen Frühstück holten die Eltern ihre Jungs wieder ab. Und wir sind überzeugt, dass einige zuhause sofort ihr Bett aufgesucht haben, um den versäumten Schlaf nachzuholen. Schön war`s!

 
 
 

 


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Freitag, 06.05.2011 bis Samstag, 16.07.2011
Trauerarbeit auf dem Pony - Pferde- und Naturerlebnis auf der Weidenmühle - ein Angebot für Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren
Acht Mädels trafen sich in den Monaten Mai bis Juli 2011 auf der Weidenmühle bei Poppenhausen. Antje Keidel brachte ihnen den Umgang mit ihren Ponys bei. Viel Spaß hatten die Mädels beim Pferde putzen, Voltigieren, Reiten und Spielen. Es gab aber auch Raum für die Trauer der Mädchen, die alle den Verlust eines Angehörigen zu verarbeiten hatten. In der „Stillen Zeit“ (Gruppenarbeit) konnten sie sich beim Basteln, Spielen und Reden austauschen.

Mit einem großen Familienfest endete der zweite Durchgang unseres Projekts „Trauerarbeit auf dem Pony“. Eingeladen waren die Mütter, Väter, Großeltern und Geschwister der Teilnehmerinnen. Bei einer Vorführung zeigten die Mädchen, was sie inzwischen gelernt hatten. Quadrille, Figuren auf dem Pferd und Kunststücke der Pferde standen auf dem Programm. Am Ende konnten sich alle an einem großen Büffet stärken, das die Gäste zusammengestellt hatten.

 
 
 

 


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Freitag, 27.05.2011 - Sonntag, 29.05.2011
Steinbildhauen für Menschen in Trauer
Wir haben in Zusammenarbeit mit Reinhard Kraft aus Wolkshausen ein Steinbildhauer-Wochenende für Trauernde veranstaltet. 7 Männer und Frauen, deren Partner in letzter Zeit gestorben waren, haben daran teilgenommen und sich darauf eingelassen, einmal ganz anders an ihre Trauer heran zu gehen. Reinhard Kraft, Steinbildhauer mit therapeutischer Zusatzausbildung begleitete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem schöpferischen Prozess und gab Hilfestellung in technischen Fragen der Umsetzung.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag überließen sich die Teilnehmenden dem Stein und ihrer eigenen kreativen Energie. Bis auf eine Teilnehmerin hielten alle zum ersten Mal Steinbildhauerwerkzeug in ihren Händen, umso größer war die Freude über die Ergebnisse. Sich mit seiner Trauer auf diese Weise auseinanderzusetzen, ermöglicht sehr intensive Erfahrungen. Das Bearbeiten des Steines erfordert zum Teil körperliche Kraft, dadurch werden Energien abgeleitet. Die Vertiefung in den eigenen schöpferischen Prozess macht zum einen den Kopf frei, zum anderen kommen die Teilnehmer sehr intensiv mit ihren Gefühlen in Kontakt und aus dieser Begegnung mit sich selbst entsteht nach und nach die Skulptur. „Mit jeder Ecke, die ich abgeklopft habe, hat sich was in mir gelöst“, beschrieb ein Teilnehmer seine Erfahrung.

Und so waren alle stolz auf ihre Werke und konnten mit dem ermutigenden Gefühl nach Hause gehen, etwas geschaffen und geschafft zu haben, das sie sich zunächst nicht zugetraut hatten. Auch das ist eine sehr wertvolle Erfahrung für Menschen, die durch den Tod ihres Partners, ihrer Partnerin viele Dinge nun alleine bewältigen müssen.

 
 
 

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Samstag, 16.04.2011
Kreativwerkstatt „Frühlingserwachen“
Unsere Kreativwerkstatt, das Gestalten von Grabschmuck, stößt immer wieder auf großes Interesse. In diesem Jahr haben neun Damen das Angebot angenommen und sich im Blumenfachgeschäft „Florella“ getroffen. Sich austauschen und vom Schicksal der anderen Teilnehmerinnen erfahren kann für die Trauerverarbeitung hilfreich sein. Evelyn Besendorf unterstützte mit Rat und Tat, sodass jede Teilnehmerin ein Grabgesteck anfertigen und/oder eine Schiefertafel beschriften konnte.

 
   

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Samstag, 26.02.2011
Ein Tag für mich
Zum zweiten Mal fand das Angebot „Ein Tag für mich“ am Samstag, den 26.02.2011 in der Klinik Bavaria statt.

Marlene Dorsch, Trauerbegleiterin und Tanzlehrerin begleitete auch durch diesen Tag, der wegen großer Nachfrage noch einmal ins Programm aufgenommen wurde. Die Erinnerung an die Verstorbenen einerseits aber auch das Entdecken von persönlichen Kraftquellen und Ressourcen andererseits, waren die hauptsächlichen Inhalte des Tages. Körperübungen und Tänze rundeten das Programm ebenso ab, wie der Austausch und die Begegnung untereinander. Das Zusammensein mit anderen Betroffenen in verständnisvoller Atmosphäre trägt und tröstet. Kulinarisch wurde die Gruppe von der Küche und den Servicemitarbeiterinnen der Klinik Bavaria bestens versorgt, auch das sorgte dafür, dass der Tag am Ende von allen als gelungen bewertet wurde.

 
 

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Samstag, 05.02.2011
Winterwanderung für Trauernde
Rund 2 Stunden waren die 7 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Weinbergen und auf dem Poetenweg rund um die Gemeinde Ramsthal unterwegs. Bei windigem, aber trockenem Wetter wurde die Strecke in angeregten Gesprächen miteinander bewältigt. Begleitet wurde die Gruppe dabei von Cornelia Weber, einer Mitarbeiterin der Beratungsstelle für Menschen in Trauer der Christian Presl-Stiftung.
Es tut Menschen in Trauer immer wieder gut, sich mit anderen Betroffenen austauchen zu können. Aus dem gegenseitigen Verstehen entsteht eine den einzelnen stützende und damit wohltuende Atmosphäre. Zudem fällt es Trauernden oft nicht leicht, wieder Geselligkeit zu pflegen, wieder mal etwas zu unternehmen. Besonders Verwitwete vermissen hierbei den Partner, mit dem man vorher unterwegs war. Die Rückmeldungen der Wanderer bestätigten diese Aspekte und das Interesse an weiteren Unternehmungen dieser Art wurde deutlich bekundet.
Abgerundet wurde der Nachmittag bei einer Brotzeit in einer Ramsthaler Gaststätte.

RAMSTHAL  

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Dienstag, 01.02.2011
Aufbaukurs Grabgestaltung - Grabpflege einfacher gemacht
„Der Standort ist das A und O bei der Grabgestaltung“, mit diesem Satz begann Herr Höfling, Gärtner und Floristmeister, seinen kurzweiligen Vortrag. Die Farbenlehre, Symmetrie – Asymmetrie, geeignete Pflanzen, Stauden und Gehölze und deren Symbolkraft wurden den aufmerksamen Zuhörern anhand von Bildern näher gebracht. Grabgestaltung ist immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks oder Stils. Herr Höfling ermunterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch neue Wege in der Grabgestaltung zu beschreiten.


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Januar/Februar 2011
Kletterprojekt „Trauerarbeit in der Senkrechten 2011“
In den Wintermonaten 2011 trafen sich an fünf Samstagen acht Jungs im Alter von sechs bis 15 Jahren in der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Bad Kissingen. Angeleitet von den erfahrenen DAV-Übungsleitern Karl-Heinz Morbitzer und Pascal Reiß trauten sich die Teilnehmer immer schwierigere Kletterrouten zu. Neben dem Klettern standen auf dem Programm Spaß haben, kreatives Gestalten und sich untereinander austauschen. Denn jeder Junge hat in der Vergangenheit einen Angehörigen verloren. Am Familientag konnten die Teilnehmer ihre Kletterkünste vorführen, sich an einer Slackline ausprobieren und durch Überzeugungsarbeit die Angehörigen zu einem Kletterversuch motivieren. Zum Abschluss stärkten sich alle bei einem Buffet.


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